Kennst du dieses frustrierende Gefühl? Du bist im wohlverdienten Urlaub, schlenderst am Strand entlang und erlebst einen atemberaubenden Sonnenuntergang. Du ziehst dein Smartphone aus der Tasche, um diesen magischen Moment für immer festzuhalten – doch das Ergebnis ist dunkel, unscharf und einfach nur enttäuschend. Jahrelang mussten wir schwere und unhandliche Kameras mitschleppen, um wirklich schöne und klare Bilder zu machen. Das ständige Tragen und Einstellen war mühsam. Doch stell dir vor, du hättest ein echtes, professionelles Fotostudio, das ganz bequem in deine Hosentasche passt. Ein Gerät, das auf Knopfdruck brillante, lebendige und gestochen scharfe Erinnerungen schafft, ohne dass du dich mit komplizierten Einstellungen herumschlagen musst. Das neue Xiaomi 17 Ultra verspricht genau das: Eine absolute Bereicherung für deinen Alltag. Es soll Schluss machen mit schlechten Handyfotos und dir gleichzeitig einen Akku bieten, der selbst die längsten Ausflüge mühelos übersteht. Aber hält dieses Premium-Smartphone für rund 1500 Euro wirklich, was die Werbung verspricht? Ich habe es für dich in den letzten zwei Monaten intensiv im echten Leben getestet – im Regen, auf Reisen und gemütlich auf der Couch.
Wenn man ein neues Telefon auspackt, gibt es immer diesen einen Moment der Wahrheit: Wie fühlt es sich an? Bei diesem Modell merkt man sofort, dass man ein echtes Stück Luxus in der Hand hält. Es ist groß, es ist präsent und es macht keine Kompromisse. Die Rückseite, in meinem Fall in einem funkelnden Grün gehalten, sieht nicht nur elegant aus, sondern ist auch extrem widerstandsfähig. Selbst nach wochenlanger Nutzung ohne zusätzliche Schutzhülle – rein in die Tasche, raus aus der Tasche, abgelegt auf Tischen und Bänken – war nicht ein einziger Kratzer zu sehen. Das ist ein gewaltiger Vorteil für alle, die ihr Telefon einfach nutzen wollen, ohne es wie ein rohes Ei behandeln zu müssen.
Doch dieses Telefon ist mehr als nur ein schickes Gehäuse. Es ist ein Werkzeug für alle, die das Beste aus ihrem Alltag herausholen wollen. Kommen wir zu den wichtigsten Merkmalen in der schnellen Übersicht.
Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:
Lass uns ehrlich sein: Dieses Gerät ist kein winziger Handschmeichler. Mit einem Gewicht von 219 Gramm spürt man deutlich, dass man etwas in der Hand hält. Die gewaltige Kamera auf der Rückseite nimmt viel Platz ein. Ein besonderes Merkmal, das am Anfang etwas ungewohnt sein kann: Wenn du das Telefon schüttelst oder etwas unsanft auf den Tisch legst, hörst du ein leises Klappern aus dem Inneren. Keine Panik, das ist nicht kaputt! Das sind die hochkomplexen, beweglichen Linsen der Kamera. Sie brauchen diesen Spielraum, um blitzschnell scharfzustellen. Hat man sich einmal daran gewöhnt, stört es im Alltag überhaupt nicht mehr.
Die Tasten für die Lautstärke und das Einschalten befinden sich auf der rechten Seite. Sie sind etwas klein geraten und sitzen recht weit oben. Menschen mit kleineren Händen müssen hier eventuell kurz umgreifen. Dafür entschädigt das Gerät mit einer Schutzfolie auf dem Bildschirm, die ab Werk absolut perfekt und blasenfrei sitzt und auch nach Monaten nicht abblättert.
Wenn du gerne Bilder anschaust, Nachrichten liest oder abends im Bett noch einen Film genießt, wirst du diesen Bildschirm lieben. Die Farben leuchten kräftig, ohne künstlich zu wirken. Besonders hervorzuheben ist die enorme Helligkeit. Selbst wenn im Sommer die Sonne direkt auf das Telefon scheint, kannst du jeden Text mühelos entziffern und erkennst, wer dir gerade geschrieben hat. Gleichzeitig ist das Telefon intelligent genug, um im dunklen Schlafzimmer die Helligkeit so weit herunterzuregeln, dass es deine Augen nicht blendet. Es ist ein Bildschirm, der sich an dich anpasst, nicht umgekehrt.
Begleitet wird dieses schöne Bild von zwei tollen Lautsprechern. Egal, ob du morgens unter der Dusche Musik hörst (das Telefon kann ja ruhig nass werden) oder ein Hörbuch zum Einschlafen einschaltest: Der Klang ist klar, laut und verständlich. Erst wenn du die Lautstärke komplett auf Anschlag aufdrehst, klingt es minimal unsauber – aber so laut hört man in der Regel ohnehin selten.
Im Inneren des Telefons schlägt ein extrem starkes Herz (der neueste Antrieb auf dem Markt). Für dich als Nutzer bedeutet das nur eines: Es gibt keine Wartezeiten mehr. Du kannst blitzschnell zwischen deinen Nachrichten, dem Internetbrowser, der Fotogalerie und aufwendigen Spielen wechseln. Alles reagiert im Bruchteil einer Sekunde. Wenn du das Telefon sehr stark beanspruchst, etwa bei anspruchsvollen Spielen oder beim Bearbeiten von großen Videos, wird die Rückseite spürbar warm. Das ist völlig normal, da die enorme Rechenkraft irgendwo hin muss. Das Gerät bremst sich dann minimal selbst aus, um nicht zu überhitzen – davon merkst du im normalen Betrieb aber absolut nichts. Es läuft flüssig wie am ersten Tag.
Kommen wir zum Herzstück dieses Telefons. Warum kauft man sich so ein teures Gerät? Wegen der Kamera. Und hier liefert das Modell auf ganzer Linie ab. Die Zusammenarbeit mit der berühmten Marke Leica zahlt sich aus.
Die Hauptkamera zaubert Fotos, die dich zum Staunen bringen werden. Die Farben sind natürlich, die Kontraste sind stark, und die Schärfe ist beeindruckend. Wenn du bei einem Familienfest ein Foto machst, drückst du einfach auf den Auslöser, und das Bild ist perfekt. Du musst keine komplizierten Einstellungen vornehmen. Selbst wenn das Licht schlechter wird, etwa in einem gemütlichen Restaurant oder abends auf der Straße, saugt das große Auge der Kamera so viel Licht auf, dass die Bilder hell und klar bleiben.
Besonders beworben wird das sogenannte Zoom-Objektiv, mit dem du Dinge von ganz weit weg nah heranholen kannst. Bis zu einer 30-fachen Vergrößerung sehen die Bilder wirklich toll aus – ideal, um ein Tier im Zoo oder ein architektonisches Detail an einem Gebäude festzuhalten. Wenn du noch weiter heranholst (das Telefon wirbt mit einer bis zu 120-fachen Vergrößerung), hilft der Computer im Telefon nach. Das Ergebnis sieht dann oft eher wie ein künstliches Gemälde aus und eignet sich weniger für das Familienalbum, sondern höchstens als Fernglas-Ersatz, um Straßenschilder in der Ferne zu lesen.
Wo ist der Haken bei der Kamera? Es gibt zwei Schwachstellen. Zum einen die Kamera auf der Vorderseite, die für Selbstporträts (Selfies) gedacht ist. Die Bilder sind okay, aber für diese Preisklasse erhofft man sich mehr Schärfe und weniger unscharfen Ausschuss. Zum anderen das Aufnehmen von Videos. Wer ab und zu einen kurzen Clip für Freunde aufnimmt, wird völlig zufrieden sein. Wer aber leidenschaftlich gerne filmt und kinoreife Videos erwartet, merkt, dass dieses Telefon in erster Linie für Standbilder gebaut wurde. Bei Videos wirken die Farben manchmal etwas starr und der Ton nicht ganz natürlich.
Nichts ist ärgerlicher als ein Telefon, das nachmittags schon nach der Steckdose ruft. Mit dem eingebauten, besonders großen Energiespeicher gehört das der Vergangenheit an. In meinen Tests verbrauchte eine Stunde Videospielen oder Serienschauen gerade einmal acht Prozent des Akkus. Selbst wenn du das Telefon intensiv nutzt – navigierst, viele Fotos machst und ständig im Internet bist – gehst du abends immer noch mit einer beruhigenden Reserve ins Bett. Nutzt du es nur gelegentlich, musst du es erst am zweiten Tag wieder aufladen.
Das Aufladen selbst geht rasend schnell, vorausgesetzt, du hast den passenden Stecker. Leider legt der Hersteller diesen starken Ladestecker nicht mehr kostenlos in den Karton. Das ist bei einem Preis von 1500 Euro etwas schade. Mit einem älteren Stecker dauert das Laden dementsprechend etwas länger, aber auch dann ist das Gerät in gut über einer Stunde wieder voll einsatzbereit.
Wer so viel Geld ausgibt, schaut sich natürlich auch bei anderen Herstellern um. Wie steht das Gerät im Vergleich da?
Gegen das Samsung Galaxy S26 Ultra: Beide sind absolute Spitzenklasse. Das Modell von Xiaomi gewinnt ganz klar den Punkt bei den reinen Fotos. Die Bilder wirken oft lebendiger und stimmiger. Samsung hat dafür die Nase vorn, wenn es um das Aufnehmen von Videos geht. Außerdem hat Samsung einen kleinen Stift eingebaut, mit dem man auf dem Bildschirm schreiben kann – das bietet unser Testgerät nicht.
Gegen das iPhone 17 Pro Max: Das Telefon von Apple ist der König der Videoaufnahmen, da kommt derzeit niemand heran. Wer sein Telefon hauptsächlich zum Filmen nutzt, greift zum iPhone. Wer hingegen fantastische Fotos machen möchte und ein System bevorzugt, das man sehr frei an seine eigenen Wünsche anpassen kann, greift zum Xiaomi.
1. Lohnt sich der hohe Preis von 1500 Euro wirklich? Der Preis ist zweifellos sehr hoch. Wenn für dich das Fotografieren im Alltag extrem wichtig ist und du eine vollwertige Kamera ersetzen möchtest, ist die Investition gerechtfertigt. Erste Händler bieten das Gerät mittlerweile auch schon etwas günstiger an.
2. Ist das Telefon wirklich wasserdicht? Ja, es ist offiziell zertifiziert. Du kannst es problemlos im Regen nutzen oder versehentlich in eine Pfütze fallen lassen. Zum stundenlangen Tauchen im Meer ist es jedoch nicht gedacht.
3. Wie lange hält der Akku bei normaler Nutzung? Ein normaler Nutzer, der ab und zu Nachrichten schreibt, telefoniert und im Internet surft, kommt problemlos bis zu zwei volle Tage mit einer Akkuladung aus.
4. Ist ein Ladestecker im Lieferumfang enthalten? Nein, in der Box befindet sich nur das Kabel. Den Stecker für die volle Schnellladegeschwindigkeit musst du leider separat dazukaufen oder einen bereits vorhandenen Stecker nutzen.
5. Kann ich das Gerät auch kabellos auf einer Station aufladen? Ja, das kabellose Aufladen wird unterstützt und ist mit dem richtigen Zubehör ebenfalls erstaunlich schnell (bis zu 50 Watt).
6. Macht das Handy gute Bilder bei Nacht oder in dunklen Räumen? Absolut. Das ist eine der größten Stärken dieses Telefons. Es fängt extrem viel Licht ein und macht dunkle Straßenzüge erstaunlich gut sichtbar, ohne dass die Bilder komplett künstlich wirken.
7. Wie gut ist die Kamera für Videos geeignet? Für den Hausgebrauch sind die Videos völlig in Ordnung. Wer jedoch professionellere Videos für soziale Netzwerke produzieren möchte, wird bei anderen Herstellern noch flüssigere und schärfere Bewegtbilder finden.
8. Ist das Telefon schwer in der Hand zu halten? Mit knapp 219 Gramm ist es definitiv kein Leichtgewicht. Zusammen mit dem großen Bildschirm braucht man oft zwei Hände, um es sicher und bequem zu bedienen. Vor dem Kauf sollte man es am besten einmal im Geschäft in die Hand nehmen.
9. Was hat es mit dem leisen Klappern im Gehäuse auf sich? Das ist völlig normal und kein Defekt. Im riesigen Kameramodul auf der Rückseite befinden sich Linsen, die sich bewegen müssen, um Bilder scharfzustellen. Wenn die Kamera nicht aktiv ist, haben diese Teile etwas Spielraum und klappern leicht bei Erschütterungen.
10. Wie lange bekomme ich sichere Software-Updates? Der Hersteller verspricht, das Telefon fünf Jahre lang mit neuen Funktionen auszustatten und sechs Jahre lang Sicherheitslücken zu schließen. Damit ist man für eine lange Zeit gut gerüstet.
11. Hat das Handy Platz für zwei SIM-Karten? Ja, du kannst entweder zwei herkömmliche Plastikkarten einlegen oder elektronische SIM-Karten (eSIM) nutzen. Ideal für alle, die das Telefon beruflich und privat gleichzeitig nutzen wollen.
12. Kann ich den Speicherplatz mit einer kleinen Karte erweitern? Nein, das ist nicht möglich. Du solltest dir also vor dem Kauf gut überlegen, ob dir der integrierte Speicherplatz (meist 512 Gigabyte) für all deine Fotos und Videos ausreicht.
13. Gibt es störende Werbung in den Menüs des Telefons? Nein. Bei günstigeren Modellen dieses Herstellers ist das oft ein Thema, aber bei diesem teuren Premium-Gerät bleiben die allgemeinen Menüs und Einstellungen komplett frei von lästigen Werbeeinblendungen.
14. Fehlen bestimmte Funktionen im Vergleich zu Geräten aus Asien? Ja, die in Europa verkaufte Version hat eine spezielle Ortungsfunktion (UWB) nicht eingebaut, die in anderen Weltregionen vorhanden ist. Diese Funktion hilft beispielsweise dabei, kleine digitale Schlüsselanhänger zentimetergenau zu suchen. Für die meisten Nutzer ist das Fehlen aber verschmerzbar.
15. Sollte ich vom Vorgänger auf dieses Modell wechseln? Wenn du bereits das direkt vorherige Modell (das 15 Ultra) besitzt, lohnt sich der Umstieg kaum, da die Unterschiede zu gering sind. Wer jedoch ein noch älteres Gerät hat, wird einen gewaltigen Sprung bei der Fotoqualität und der Akkuausdauer bemerken.
Nach zwei Monaten intensiver Nutzung fällt mein Urteil sehr klar aus: Das Xiaomi 17 Ultra ist ein absolutes Meisterwerk für alle, die das Fotografieren lieben. Es hat mein Nutzungsverhalten im Alltag nachhaltig verändert. Ich greife viel öfter zum Telefon, um kleine Momente festzuhalten, weil ich genau weiß: Das Bild wird einfach fantastisch. Die Zusammenarbeit mit Leica hat hier Früchte getragen, die sich in jedem einzelnen Schnappschuss zeigen. Egal, ob ich spielende Kinder im Garten, das Essen im Restaurant oder den Mond am Nachthimmel fotografiert habe – die Ergebnisse waren stets beeindruckend und brauchten keine nachträgliche Bearbeitung am Computer.
Natürlich darf man die kleinen Schwächen nicht verschweigen. Dass bei einem Gerät für 1500 Euro der Ladestecker fehlt, ist kundenunfreundlich. Dass die Kamera für Selbstporträts eher mittelmäßig abschneidet und auch die Videoaufnahmen nicht ganz die Perfektion der Konkurrenz aus Amerika oder Südkorea erreichen, zeigt, dass es das absolut perfekte Smartphone noch immer nicht gibt. Auch das spürbare Gewicht und das große, wuchtige Kameramodul sind Aspekte, die man mögen muss. Es ist kein Telefon, das unauffällig in der engen Hosentasche verschwindet.
Doch sobald man sich auf dieses Gerät einlässt, den fantastisch hellen Bildschirm einschaltet, die pure Geschwindigkeit spürt und sieht, wie der ausdauernde Akku am Ende eines langen Tages immer noch Reserven hat, verzeiht man diese Kleinigkeiten gerne. Es vermittelt das beruhigende Gefühl von Verlässlichkeit. Wer heute bereit ist, in die Spitzenklasse zu investieren, und wem brillante Fotos wichtiger sind als kinoreife Videos, der findet hier seinen absoluten Traumpartner. Ein Kauf, der sich für alle Foto-Enthusiasten definitiv lohnt – besonders, wenn die Preise im Handel in den kommenden Wochen noch ein wenig sinken.
Hinweis: Dieser Blogpost dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Kaufempfehlung dar.
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