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naturliches-heilmittelSicherlich klingt es nicht schlecht wenn man hört das man mit natürlichen Mitteln gesund werden kann, sie sollen die schonendere Methode im Gegensatz zur Chemie aus den Pharmafabriken sein. Vorallem wenn man eher kleinere Beschwerden wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit hat nimmt man lieber erstmal etwas pflanzliches. Allerdings setzen auch Menschen mit chronischen Erkrankungen mehr und mehr auf die heilende Kraft der Mutter . Was allerdings die wenigsten bedenken, auch pflanzliche haben ihre Nebenwirkungen.

Beispielsweise das Johanniskraut. Es wird gerne gegen Schlafstörungen oder innerer Unruhe eingenommen oder einfach nur gegen die altebekannte „schlechte Laune“, da es als „leichtes Heilmittel gilt. Allerdings sollte man sich vor Einnahme dieses Medikaments unbedingt mit seinem Arzt absprechen ob das auch wirklich sinnvoll und vor allem von Nutzen für den Patienten ist, da weder der Betroffene noch die Angehörigen nicht zwischen wirklichen Depressionen und einer depressiven Verstimmung unterscheiden können. Natürlich ist es beim Johanniskraut auch wie bei jedem anderen Medikament so das es erst ab einer gewissen Dosierung zur gewünschten Wirkung kommt. Die Mittel die man in Apotheken oder teilweise auch in Reformhäusern oder Drogerien bekommt haben ganz verschiedene Dosierungen und wenn man jetzt beispielsweise eine Tablette der niedrigsten Dosis einnimmt kann diese zwar nicht wirklich schaden aber es hilft meist auch nicht.

Ausserdem ist es so das bei schwerwiegenden Depressionen Johanniskraut alleine als Therapie niemals ausreichend ist denn dann wird es Zeit für Antidepressiva. Wenn schwere Depressionen falsch bzw. zu wenig behandelt werden kann dies schlimmstenfalls zu Suizid führen. Allerdings bei leichten oder mittelschweren Depressionen ist Johanniskraut schon ein sehr wirksames Mittel um dem Abhilfe zu schaffen. Ab dem ersten April 2009 tritt die Bestimmung in Kraft das dieses Medikament aber einer gewissen Dosis nur noch rezeptpflichtig zu erwerben ist.
Was man ausserdem wissen sollte ist das Johanniskraut bei Personen mit heller Haut die Lichtempfindlichkeit erhöht und somit das Riskio für Hautreizungen und Sonnenbrand. Deswegen sollte man bei Einnahme dieses Medikaments möglichst die Sonne und das Solarium meiden. Gefährlich wird es zudem noch wenn Johanniskraut zusätzlich zu anderen Mitteln eingenommen wird und sich dadurch die Wirkung teilweise aufhebt. Den die Pflanze regt die Bildung von Entzymen in der Leber an die zur Folge haben das sich gewisse Medikamente schneller abbauen.Deshalb ist vor allem bei Herzmedikamenten die den Wirkstoff Digoxin haben Johanniskraut ein absolutes Tabu. Ebenso bei Blutverdünnungsmittel mit den Wirkstoff Phenprocoumon und Immunsuppressiva mit dem Wirkstoff Ciclosporin.
Auch bei der Einnahme der Anti-Baby-Pille und Medikamente gegen die Immunschwächenerkrankung AIDS ist darauf zu achten da Johanniskraut gegebenenfalls die Wirkung vermindern kann.

Als weiteres Natürliches Heilmittel gilt Arnika. Dies wirkt besonders bei Prellungen und Stauchungen sehr schmerzlindernd und entzündungshemmend. Allerdings ist es nicht ratsam die Konzentration direkt auf der Haut anzuwenden da es zu allergischen Reaktionen kommen kann, diese können dann unter Umständen Juckreiz Hautausschläge oder Blasenbildungen zur Folge haben. Deswegen sollte man die Tinktur entweder sehr stark verdünnen oder fertige Salben mit niedriger Konzentration verwenden.

Die Wirkung von Ätherischen Ölen ist in der Sparte der naturheilmittel (nurnatur.ch) auch nicht zu unterschätzen. Den die Düfte können beispielsweise für Kleinkinder sehr gefährlich werden. Kinder reagieren besonders auf Eukalyptus-,Pfefferminz-,Kampfer-, oder Teebaumöl den nur wenige Tropfen in einem Erkältungsbad oder zum Einreiben können schon zu Haut und Schleimhautentzündungen führen. Als schlimmste Nebenwirkung kann auch ein reflexartiger Atemstillstand auftreten deshalb sollte man bei Kindern unter drei Jahren ätherische Öle auf jeden Fall vermeiden.

Wenn es mal mit der Verdauung nicht so klappt wie es soll dann gibt es durchaus hilfreiche Pflanzenmedikamente, Aloe oder Sennesblätter sind nur einige davon. Allerdings muss man auch hier strengstens auf die Dosis achten den auch wenn die Medikamente pflanzlich sind werden Abführmittel dauerhaft eingenommen gewöhnt man seinen Darm daran und das hat zur Folge das er nicht mehr selbstständig arbeitet, und wenn man regelmäßig abführt werden vermehrt für den Körper wichtige Blutsalze ausgeschieden. Als schlimmste Folge so eines Mangels an Blutsalzen können Herzrythmusstörungen sein.

Deshalb heißt die „goldene Regel“ egal bei welchen Medikamenten, immer mit dem zuständigen Arzt besprechen den nur so kann man mögliche Nebenwirkungen die auch die sogenannten „Kräuterpillen“ nunmal haben aus dem Weg gehen. Richtig angewendet und unter ärztlicher Aufsicht bewirken Naturheilmittel aber viel Gutes.

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