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Würmer, Viren und Troyaner treiben schon immer im weltweiten Netz ihr Unwesen. Unzählige Projekte wurden – auch in Deutschland – ausgelegt, um diesen Bedrohungen aus der virtuellen Welt Herr zu werden. 2009 hat Conficker zugeschlagen und im Herzen der Bundeswehr massiven Schaden angerichtet. Seitdem der Wurm Teile des Bundeswehr Netzes lahm legte, ist die Öffentlichkeit empfindlich alarmiert. Dabei treibt Conficker schon seit Oktober 2008 sein Unwesen im weltweiten Netz. Ist er erst einmal auf dem Rechner eingetroffen, blockiert er den Zugang zu den Security-Webseiten. Zurzeit sollen weltweit mehrere Millionen Computer damit infiziert sein.

Um für den Kampf gegen den Wurm gerüstet zu sein, können sich die Ratsuchenden auch an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wenden und umfassende Informationen erhalten. Hier wird man zwar gut beraten und erhält wertvolle Tipps in puncto Sicherheit, aber die Lösung des Problems im Fall Conficker haben in der Bundesstadt Bonn und damit nur wenige Türen weiter andere gefunden. Unter anderen ist es nämlich hochkarätigen Wissenschaftlern der Uni in Bonn gelungen, den gemeingefährlichen und zerstörerischen Wurm zu entschlüsseln. Auf Basis der Erkenntnisse haben sie ein dazu entwickelt, das dem attackierenden Conficker vorgaukelt, der Computer sei bereits mit ihm infiziert. Darüber hinaus kommt aus ihrer professionellen Feder ein spezifischer Scanner, mit dessen Hilfe der Wurm sofort erkannt werden kann.

Die in den Vereinigten Staaten angesiedelte Conficker Working Group, an der unter anderem Vertreter namhafter wie AOL, IBM oder McAfee und Universitäten beteiligt sind haben sogar eine entsprechende Schnelldiagnose entwickelt, um das eigene System auf Conficker und seine etwaige Auswirkung zu testen. Auf der dazugehörigen Website www.confickerworkinggroup.org/infection_test/cfeyechart.html geben Grafiken darüber Auskunft, ob man sich den Wurm eingefangen hat oder eben nicht.

Die Software Hersteller haben darauf aufbauend ebenfalls aufgerüstet und stellen sich der großen Herausforderung durch den heimtückischen Wurm Conficker, darunter die Programme Symantec, F-Secure und Bitdefender. Diese Programme werden in der Regel nicht wie eigentlich üblich installiert, sie können unter anderem direkt vom USB-Stick aus geladen und gestartet werden.

Unglücklicher Weise haben die meisten Hersteller offenbar vergessen, zu beschreiben, welche Version des Wurms ihre Programme zuverlässig erkennen können. Das lässt darauf schließen, dass mit Conficker tatsächlich nicht zu spaßen ist. Wenn Conficker aber erst einmal erkannt und behoben ist, dann ist zumindest das Risiko gering, dass ein Hintertürchen übersehen wurde – und zumindest dieser Wurm nicht wieder kommt..

Das BSI empfiehlt in jedem Fall, alle für das Betriebssystem und die Anwendungen verfügbaren Sicherheitsupdates sofort und aktuell zu installieren. Zusätzlich sollten die eigenen Daten in recht regelmäßigen Abständen auf einer externen Festplatte oder seperaten CD gesichert werden. Wertvolle Tipps und Informationen dazu gibt das BSI auf der Internetseite www.bsi-fuer-buerger.de.

Natürlich hat auch der Software Gigant Microsoft – ebenfalls Mitglied in der Conficker Working Group – mittlerweile ein Gegenmittel in der Schublade liegen. Sollte er auch, denn Windows Computer sind das Ziel des Wurms, betroffen sein. Über die automatische Windows-Update-Funktion wird ein entsprechendes Sicherheits-Patch auf dem eigenen Rechner installiert. Einziges Problem: Viele nutzen diese automatischen Aktualisierungen nicht. Eine mögliche Lösung ist das Herunterladen für die beiden Betriebssysteme XP und Vista.

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