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pollenDie Tage werden länger und auch die ersten Sonnenstrahlen trauen sich hervor. Dies ist die Zeit, wo Geist und Seele wieder aufzuleben scheinen. Doch nicht alle Zeitgenossen freuen sich auf das Frühjahr, das Ende der dunklen Winterzeit. Wenn die ersten Pollen fliegen, sieht man sie wieder- triefende Nasen und permanent tränende Augen. Dann hat der Heuschnupfen wieder Hochkonjunktur. Betroffen davon ist bereits jeder Fünfte und die Tendenz weist auf steigend.

Zu den Hauptauslösern gehören insbesondere die Pollen von früh blühenden Pflanzen wie Bäume, Kräuter und Gräser. Voran getrieben durch den Wind können sich die Pollen über unendliche Weiten verbreiten und lassen naturgemäß auch Menschen nicht aus.

Richtig wohl scheinen sich Pollen in einem feuchten Klima zu fühlen. Der Mensch liefert mit seinen Schleimhäuten die idealen Voraussetzungen, damit Pollen Allergene freisetzen können. Signalisiert der Körper, dass sich Fremdstoffe eingenistet haben, werden Antikörper gebildet, damit sich der Körper erfolgreich dagegen wehren kann. Erfolgt eine weitere Attacke auf den Menschen, sollen die Antikörper die Angriffe abwehren und Histamin wird verstärkt produziert. Genau dieser Stoff muss für die Symptome eines Heuschnupfens verantwortlich gemacht werden.

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Wer das Problem mit einem verstärkten Gebrauch von Taschentüchern aussitzen will, hat nicht immer Erfolg. Wer die Begleiterscheinungen auf Dauer unbehandelt lässt läuft Gefahr, dass aus einem herkömmlichen Heuschnupfen ein ausgewachsenes allergisches Asthma werden kann. Dem kann nur erfolgreich vorgebeugt werden, wenn man frühzeitig mit einer Behandlung einsetzt.

Doch nicht nur eine gezielte Medikation verspricht Linderung. Pollen zu meiden, ist dabei kein Geheimtipp, denn es scheint einfacher, als es ist, ihnen aus dem Weg zu gehen. Wer gleich auf unterschiedliche Pflanzen und Gräser allergisch reagiert, muss fast das ganze Jahr über mit Pollen leben.

In unseren Breitengraden fallen die Winter relativ mild aus, sodass die Pflanzenblüte früher einsetzt und gleichzeitig auch länger andauert. Wer zu den sicherheitsorientierten Zeitgenossen gehört, sollte sich mit einem Polenflugkalender ausstatten der, ausgerichtet auf unterschiedliche Regionen und klimatische Verhältnisse, Auskunft über die Blühzeit geben kann. Aber auch äußerst wirkungsvolle Medikamente stehen zur Verfügung, die bereits präventiv eingesetzt werden können. Bronchialsprays und spezielle Augen- und Nasentropfen gehören dazu, die im günstigsten Fall einige Wochen vor der Pollensaison angewendet werden sollen. Jedoch sollte jeder individuell abwägen, in welchem Verhältnis Risiken und Nutzen zueinander stehen.

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